
Holguin liegt an der Atlantikküste Ost-Cubas. Die Provinz ist nach der Hauptstadt Holguin benannt. Holguin ist eine der landschaftlich am abwechslungsreichsten Provinzen Cubas. Sie war Teil der ostkubanischen Provinz Oriente. Highlight ist der Alexander von Humboldt Nationalpark.
Statistische Daten:
Hauptstadt: Holguin
Fläche: 9.300km²
Einwohner: 1.013.600
Dichte: 109 Einwohner pro km²
In der heutigen Provinz Holguin nahm die Kolonialisierung Cubas seine Anfänge: Am 18. Oktober 1492 betrat Christoph Columbus in Bariay erstmals kubanischen Boden und war sogleich fasziniert von der unglaublichen Schönheit dieser Insel.
Holguín stellt einen der reichsten Schauplätze der kubanischen Natur dar. Hohe Gebirge, fruchtbare Ebenen und Strände feinen Sandes wechseln sich ab in der Landschaft dieser Provinz von einzigartiger Schönheit und vielfachen Reizen.
Die Strände von Holguin gehören zu den malerischsten der Karibik; von türkisfarbenen Wasser, warm und ruhig durch den natürlichen Schutz, den ihnen die Korallenformationen bieten, sind sie eine Empfehlung zum Sonnenbaden in Kuba. Sie sind umgeben von dichter Vegetation, deren intensives Grün einen fabellosen Kontrast zum dem weiß-goldenen Ton des Sandes und dem Hellblau des Meeres bildet.
Die Kultur der Ureinwohner in Banes kennen lernen, sich in die Wälder begeben und den Zauber der Bucht von Naranjo entdecken, die Natur von Cayo Saetía bewundern oder nach Pinares de Mayarí wandern, sind einige der interessantesten Möglichkeiten.
In der Provinz Holguin und Gunatanamo gelegen ist der Alexander-von-Humboldt-Nationalpark (Parque Nacional Alejandro de Humboldt). Er wurde nach dem deutschen Wissenschaftler Alexander von Humboldt benannt, der die Insel 1800 und 1801 besuchte. Der Nationalpark wurde 2001 in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen wegen seiner Größe, Höhenunterschiede, landschaftlichen Diversität und der Vielzahl an endemischen Arten in Flora und Fauna. Auf einer Fläche von 71.140 Hektar (68.890 Hektar terrestrischer und 2250 mariner Ökosysteme) umfasst der Nationalpark von Mangroven und vorgelagerten Riffen bis zu dem 1168 Meter hohen Gipfel des "El Toldo" alle wichtigen Landschaftselemente und Ökosystemtypen der Region.
Vom dem an der Bahia de Taco gelegenem Besucherzentrum werden geführte Touren durch den Nationalpark angeboten, darunter eine Erkundung der Mangrovenwälder der Bahia der Taco mit dem Ruderboot.
Das Besucherzentrum besteht aus mit Stroh gedeckten Hütten und liegt an der Straße Moa-Baracoa, welche in diesem Abschnitt keine Asphaltdecke besitzt. Von Moa kommend befindet es sich ca. 3 km nach der Brücke des kleinen Ortes Nibuión.
Bei einer Teilnahme an den Touren ist die Entrichtung einer Gebühr für den Nationalparkbesuch notwendig.
Neben dem Ökotourismus im Alexander-von-Humboldt-Nationalpark speilen die Zucker- und Kaffeeproduktion sowie Bergbau eine Rolle.
Die Provinz Holguín wird ihrerseits in 14 Municipios unterteilt:
Antilla (Verwaltungssitz: Antilla)
Báguanos (Báguanos)
Banes (Banes)
Cacocum (Cacocum)
Calixto García (Buenaventura)
Cueto (Cueto)
Frank País (Cayo Mambí)
Gibara (Gibara)
Holguín (Holguín)
Mayarí (Mayarí)
Moa (Moa)
Rafael Freyre (Santa Lucía)
Sagua de Tánamo (Sagua de Tánamo)
Urbano Noris (Urbano Noris)
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