Hotel Colony

Anlaufstelle für alle Taucher, die die Isla de la Juventud besuchen, ist das Hotel Colony, gelegen mitten in tropischer Vegetation und harmonisch eingefügt in die natürliche Umgebung. Das Meer hier ist klar und schimmert grünlich. Der sandige Untergrund ist oft von Teppichen der Wasserpflanze Thalassia testudinum überzogen.

 

Das Hotel liegt an der Playa Roja, einem langen, mit Palmen gesäumten, Sandstrand. An diesem liegt auch das Tauchzentrum Centro Internacional de Buceo. Gäste des Hotels werden morgens mit Kleinbussen zum Tauchzentrum gebracht. Im Tauchzentrum kann die komplette Ausrüstung geliehen werden, allerdings empfiehlt sich das Mitbringen eines Taucheranzugs und einer Sauerstoffflasche. Zu Mittag essen kann man im Ranchón, einen Pfahlbauten-Restaurant, welches über eine Pontonbrücke mit dem Strand von Cabo Francés verbunden ist.

 

Vom Tauchzentrum geht es dann mit Booten zu den Tauchrevieren. Insgesamt gibt es 52 Tauchgebiete zwischen Cabo Francés und Punta Pardenales. Die Tauchgebiet liegen am Ende eines Riffs, das zunächst nur 20 bis 25 Meter tief ist und dann plötzlich hunderte Meter steil abfällt. An der Steilwand halten sich sehr viele Fische auf. Oberhalb des Riffs ist es relativ einfach zu tauchen. Das Riff selbst ist schwieriger und nicht für Anfänger geeignet.

 

Besonders empfehlenswert ist das Tauchrevier bei La Pared de Coral Negro: Hier befinden sich unzählige schwarze Korallen und Schwämme mit bis zu 35 Meter Durchmesser. Für Flachwassertauchgänge  eignet sich El Reino del Sahara, für Steilwandtauchgänge El Mirador mit seinen Schwämmen und großen madrepores (Steinkorallen) sowie El Arco de los Sábalos, das Gebiet des Tarpons, einer tropischen Fischart. Am Cayo Los Indios kann man in einer Tiefe von zehn bis zwölf Metern Wracktauschen.

 

Das Hotel Colony organisiert zudem Bootsausflüge. Einer dieser geht zum Taucherparadies Península Francés, auch bekannt als Costa de los Piratas. Hier gibt es eine unglaublich farben- und artenreiche Unterwasserflora und -fauna. Es werden neben dem Tauchen auch Wasserski, Surfen, Segeln, Hochwasserfischen und Reiten angeboten. Ein anderer Ausflug führt nach Cocodrilo, dem ehemaligen Jacksonville, einem traditionellen Fischerdorf. Gegründet wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts von einer kleinen Gruppe aus der britischen Kolonie Cayman-Islands. Für einige Einwohner ist auch heute noch die Muttersprache Englisch. Sie führten den Sucu-Sucu ein, ein interessanter Tanz, der jamaikanische Einflüsse mit dem kubanischen Son vermischt.

 

Provinz: Isla de la Juventud

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