Gibara wird aufgrund seiner vielen weißen Häuser auch „Villa Blanca“ (weiße Stadt) genannt. Gibara liegt südlich der Bucht, die Kolumbus als „Rio de Mares“ (Fluss der Meere) nannte. Gibara hat rund 70.000 Einwohner.
Eine Statue von Kolumbus, die auf das Meer hinausblickt, erinnert an den Entdecker. Sie steht an der schönen Uferstraße von Gibara, dem Malecon. Die Stadt besitzt einen kleinen Fischerhafen. Ebensfalls an der Küstenstraße Malecon befinden sich die Ruinen einer Garnison. Die koloniale Altstadt besitzt enge, verschlungene Wege.
Seinen Höhepunkt erlebte Gibara im 19. Jahrhundert. Damals noch in der Provinz Oriente gelegen, war sie der wichtigste Hafen der Provinz.
Die größte Kirche von Gibara ist die 1854 erbaute Iglesia de San Fulgencio. Sie seht im Zentrum der Stadt am Hauptplatz.
Das naturgeschichtliche Museum von Gibara hat eine der umfangreichsten und besten Schmetterlingssammlungen von Cuba.
Das Museum für dekorative Künste zeigt u.a. schöne Beispiele für Buntglasfenster (mediopuntas) und Doppletüren (mamparas). Zudem werden verschiedene Stilmöbel und Jugendstilobjekte gezeigt. Untergebracht ist das Museum in einer Villa aus dem 19. Jahrhundert.
Provinz: Holguin