Etwa sieben Kilometer westlich von Matanzas befindet sich die Bacunayagua-Brücke. Sie ist mit einer Höhe von 110 Metern die höchste Brücke von Cuba. Sie wurde im Jahr 1960 errichtet und überspannt den Fluss Yumurí.
Woher der Name Yumurí stammt, ist nicht genau erklärt. Eine Version besagt, dass er von dem Wehklagen der von den Spaniern massakrierten Indianer herrührt. Eine andere Version stammt aus einem Brief der schwedischen Schriftstellerin Frederika Bremer aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert: Die hier ansässigen Siboney-Indianer wollten der Sklaverei entfliehen, indem sie Selbstmord begingen, indem sie sich in den Fluss stürzten und dabei „Yo morí“ riefen, was „Ich sterbe“ bedeutet.
Von der Brücke aus hat man einen wunderschönen Blick über das Tal des Yumurí. Eine Straße entlang des Flusses führt hinab ins Tal. Die Gegend hier ist sehr hügelig und bietet ganze Wälder mit majestätischen Königspalmen. Bekannt ist das Tal für seine Kliniken und Zentren für die Behandlung von Asthma und Bluthochdruck.
Auf dem Hügel Monserrat steht die Kirche Nuestra Señora de Monserrat. Vom Hügel auf kann man die gesamte Bucht von Matanzas überblicken.
Provinz: Matanzas