Das Gebirge der Sierra de Cubitas liegt 40 Kilometer nördlich von Camagüey und ist mit über 300 Pflanzenarten eines der größten Reservate für Flora und Fauna auf Cuba. Das Gebiet ist allerdings noch nicht für den Tourismus erschlossen und bietet daher wenig Infrastruktur.
Besonders sehenswert in der Sierra de Cubitas sind die Höhlen wie Hoyo de Bonet, die größte Karstvertiefung von Cuba, oder die Grotten Pichardo und María Teresa. Die Cueva de Rolando ist 132 Meter lang mit einem unterirdischen Fluss, dessen Grund bis heute nicht erforscht ist. Diese Höhle kann allerdings nur von zertifizierten Speläologen besucht werden.
Im Valle del Río Máximo befindet sich der Paso de los Paredones. In dieser langen, tiefen Schlucht haben sich durch Erosion Becken gebildet, die teilweise bis zu 100 Meter tief und einen Kilometer lang sind. Die Vegetation ist hier besonders dicht und lässt nur wenige Stunden pro Tag Licht durch. Hier leben viele endemische Vögel wie der tocororo oder der cartacuba, Zugvögel, Nagetiere und Reptilien.
Provinz: Camagüey