In der Provinz Guantanamo ganz im Osten von Cuba fließt der Río Toa, der größte Fluss von Cuba. Das Tal, durch welches sich der Fluss schlängelt, wurde zum Naturschutzgebiet Parque Natural Río Toa erklärt.
Der Río Toa wird noch heute von Einheimischen mit altertümlich wirkenden cayucas befahren, einer Kanuart indianischen Ursprungs. Bei einer Bootstour auf dem Fluss können Besucher den majestätischen Gipfel des 974 Meter hohen Pico Galán und die imposanten Wasserfälle bestaunen, die von steilen Klippen herab in den Fluss stürzen. Ausflüge in das Naturschutzgebiet können in Baracoa gebucht werden.
Wer einen schönen Strand in dieser Gegend sucht, findet diesen mit der Playa Maguaná. Sein indianischer Name stammt von einer archäologischen Ausgrabungsstätte in der Nähe. Der Strand liegt nordwestlich von Baracoa, 21 Kilometer hinter der Mündung des Río Toa. Nur 500 Meter vor der Küste des Strandes liegt ein sehr artenreiches Korallenriff. Dieses ist jedoch nur für erfahrene Taucher zu empfehlen, da das Meer an diesem Küstenabschnitt oftmals sehr unruhig ist. In einem Kokosnusspalmen-Hain versteckt liegt ein modernes Feriendorf, in dem Villen gemietet werden können.
Provinz: Guantanamo