Die Halbinsel der Península Ancón liegt etwa 10 Kilometer südöstlich von Trinidad. Diese Gegend war 1980 eine der ersten Gebiete auf Cuba, die sich dem Tourismus öffneten. Die Sandstrände haben hier weißen und feinen Sand. Das Wasser ist türkisfarben, allerdings nicht ganz so klar wie an der Nordküste von Cuba.
Auf der Halbinsel gibt es Hotels, Bars, Restaurants und Wassersportclubs. Obwohl vergleichbar mit Varadero im Norden von Cuba, wird Ancón im Gegensatz zu diesem aber auch gerne von Einheimischen aufgesucht. Die meisten Kubaner trifft man an dem sechs Kilometer von Trinidad entfernten Strand La Boca, der an einer Landenge der Halbinsel liegt. An dem abgelegenen Strand spenden Flamboyants Schatten.
Die dichteste touristische Infrastruktur mit komfortablen Hotels und einer Tauchschule findet man im südlichen Teil von Ancón an der Playa Ancón. Dieser Strand ist etwa fünf Kilometer lang. Am Hotel Ancón können Besucher Schnorcheltouren zu den Korallenriffen buchen.
Tauchsportler sollten zu der acht Kilometer vor der Küste liegenden Cayo Blanco fahren. An der Westküste dieser kleinen Koralleninsel mit ihren strahlend weißen Sandstränden liegt das größte Korallenriff von Cuba. Wer schnorcheln möchte, fährt zur Felsenküste bei María Aguilar. Hier kann man schon beim Schnorcheln eine Vielzahl an tropischen Fischen beobachten.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Halbinseln Ancón, quer über die Bucht, liegt in einer Entfernung von sechs Kilometern von Trinidad der alte Hafen Casilda. 1519 heuerte Hernán Cortéz hier die Truppen an, mit denen er später Mexiko eroberte. Casilda war einst ein sehr bedeutender Hafen dank des Zuckerhandels. Im Laufe der Zeit verlor er allerdings immer mehr an Bedeutung und ist heute eher Durchgangsstation auf dem Weg zu den Stränden von Ancón.
Provinz: Sancti Spiritus