La Farola ist eine spektakuläre Straße, die sich von der Südküste von Guantanamo durch die Berge bis zur Nordküste schlängelt. Sie beginnt an der Costa del Sur in der kleinen Stadt Cajobabo, wo 1895 José Martí und Máximo Gómez anlegten und ihren Krieg gegen Spanien begannen, und führt bis nach Baracoa an der Nordküste.
Die 49 Kilometer lange Strecke führt durch dichteste Vegetation, die umso dichter wird, so weiter man sich von der Küste entfernt. Bis 1959 konnte Cajobabo nur mit dem Schiff erreicht werden. In den 60er Jahren begann dann das Bauprojekt, um die Städte Baracoa und Cajobabo besser an das Straßennetz von Cuba anzuschließen. Sie wurde erbaut aus den Steinen der Sierra del Purial. Der Name farola bedeutet „Strahl“, da einige Abschnitte der Straße wie ein Lichtstrahl in der Luft erscheinen. Die Straße gilt als eine der größten technischen Errungenschaften des modernen Cuba.
Entlang der Straße sind in regelmäßigen Abständen Aussichtspunkte eingerichtet. Von diesen hat man atemberaubende Blicke über Regen- und Pinienwälder, Bananenplantagen, Flüsse, Wasserfälle und majestätische Palmen. Im Hintergrund erblickt man die majestätischen Gipfel der Sierra Maestra. Die Straße scheint manches Mal von der üppigen Vegetation fast verschlungen zu werden. Am Straßenrand bieten Einheimische Obst und Kaffe an.
Provinz: Guantanamo