Das vor der Südküste von Cuba im karibischen Meer liegende Archipel Jardines de la Reina wurde schon von Christoph Kolumbus entdeckt und zu Ehren der Königin Isabel de Castile benannt. Die Jardines de la Reina, im Deutschen „Gärten der Königin“, sind bisher nur mit dem Boot vom Fischerdorf Júcaro aus erreichbar. Der Bau eines Damms zum Archipel ist geplant.
Zum Archipel gehören rund 660 Koralleninseln. Die größten sind Cayo Breton, Cayo Alcatráz, Cayo Grande, Cayo Caballones und Cayo Anclitas. Die vielen kleinen Inseln der Jardines de la Reina sind zumeist von unberührter Natur mit einsamen Stränden und einer reichen Fauna mit Krokodilen, Leguanen, Schildkröten und tropischen Vogelarten. Von Besuchern des Archipels wird dieses manchmal auch als „Galapagos der Karibik“ bezeichnet. Die Inseln liegen in einem 200 Kilometer langen Riff. In diesem können besonders gut von erfahrenen Tauchern Haie beobachtet werden. Große Teile der Jardines de la Reina sind heute das Naturschutzreservat Parque Nacional Jardines de la Reina.
Auf dem Cayo Caballones gibt es ein schwimmendes Hotel für Fischer, Taucher und Fotografen. Tagesausflüge zu den Jardines de la Reina starten von der Cayo Blanco aus.
Provinz: Ciego de Avila und Camagüey