Die Cayo Sabinal bildet zusammen mit der Cayo Romano und der Cayo Guajaba ein Naturschutzreservat. Auf den Inseln leben Hirsche und Rehe. Zudem ist hier die größte Flamingokolonie von Cuba beheimatet. An den Küsten der Inseln nisten zudem Meeresschildkröten.
Besiedelt wurde die Cayo Sabinal zunächst durch Ureinwohner. Danach ließen sich hier Piraten nieder. Später wohnten hier spanische Kohlemänner. Neben der Natur mit ihrer Flora und Fauna kommen Besucher auch wegen der abgelegenen und schönen Strände Playa Bonita, Playa Los Pinos und Playa Brava zur Insel. Auf der Cayo Sabinal steht zudem der Leuchtturm Colón, der hier 1894 errichtet wurde. Südlich der Cayo Sabinal liegt die Bucht von Nuevitas, wo Camagüey ursprünglich vor der Verlagerung ins Landesinnere von Cuba lag. Zur Cayo Sabinal kann man über einen Damm mit dem Auto gelangen, allerdings setzen die Straßen bis zum Damm ein geländegängiges Fahrzeug voraus. Bequemer kann man die Insel per Boot erreichen. Diese starten von der Playa Santa Lucia oder auch von Nuevitas aus. Bei Bootsausflügen besucht man auch oftmals die drei kleineren Inseln der Bucht, die Los Ballenatos.
Provinz: Camagüey
Ich wollte Cayo Romano besuchen.Am Schlagbaum war Schluss.Wie überall auf den ostkubanischen Inseln ist Militärgebiet und Betreten verboten.In Ausnahmefällen ist es in Begleitung eines Custorios pro Person von Flora und Fauna möglich.Für Kubaner ist es generell verboten,nur wenn die Person einen Reisepass hat.